Mein Mann und ich leben mit unseren Katzen im schönen Heidenheim an der Brenz.
Zu den Orientalen kamen wir zufällig durch meine Schwägerin, welche eines Tages einen Siamkater
in ihre Katzengruppe aufnahm. Schnell war es um uns geschehen: die Eleganz, die Gesprächigkeit,
die Menschenbezogenheit und der Blick in diese unendlich blauen Augen zog uns in den Bann dieser Rasse.
So machten wir uns auf die Suche nach einem "Blauauge" für uns und schon bald zog Akasha bei uns ein.
Da gerade Orientalen ja nicht alleine gehalten werden sollten dauerte es nicht allzu lange, bis wir
Rani suchten und fanden....
Die beiden Damen faszinieren und erstaunen uns jeden Tag aufs Neue und lassen uns ein Leben ohne
sie gar nicht mehr vorstellen. Es ist absolut einzigartig, wie sehr sie einen verzaubern.
Nach langen Gesprächen und vielen Überlegungen haben wir uns entschieden einem Verein
beizutreten und stehen nun am Anfang einer kleinen Hobbyzucht.
Unsere Katzen werden von uns nicht "gehalten".... eher scheint es so, dass wir die große Ehre haben,
sie umsorgen zu dürfen. So steht ihnen der gesamte Wohnbereich zu Verfügung und selbstverständlich
gehört dazu auch unser Bett, welches langsam etwas klein zu werden scheint, zumindest für uns.
Die Katzenkinder kommen ebenfalls im Schlafzimmer zur Welt, lediglich die "Örtlichkeit" muss jedesmal aufs
Neue ausdiskutiert werden. Gerade unser Kleiderschrank scheint nahezu perfekt für die Kittenaufzucht!
Wenn die Kitten alt genug sind, die Absperrung im Schlafzimmer zu überwinden, steht ihnen "die Welt offen".
Frühestens mit 12 Wochen sind unsere "Tatzelwürmchen" bereit, in ihr neues Zuhause zu ziehen. Sie sind
dann mehrfach entwurmt und zweimal gegen Katzenschnupfen/-seuche geimpft. Den Umzugstermin nach
hinten zu verschieben behalten wir uns vor.... ausschlaggebend hierfür ist die soziale Entwicklung unserer
Babies, denn nichts ist wichtiger als die Erziehung durch Mama und Geschwister. Erst wenn die Mutter das
Zeichen gibt, dass es nun Zeit wäre, sind wir bereit, die Kleinen umziehen zu lassen. Da von einer optimalen
Aufzucht und Prägung alle Beteiligten profitieren, sollte dies von den künftigen Eltern absolut unterstützt werden.
Wir investieren sehr viel Zeit und Liebe in unsere Kitten. Der Abschied gestaltet sich immer tränenreich und
fällt uns ausgesprochen schwer. Von daher versteht es sich von selbst, dass wir uns das bestmögliche Zuhause
für unsere Babies wünschen und auch die eine oder andere Frage an die Familien haben. Das hat nichts mit
übermäßiger Neugier zu tun, sondern lediglich mit dem Interesse, optimale Lebensplätze zu finden.
Sicherlich haben Sie hierfür Verständnis.